Schlafstörungen und ihre Ausprägungen

Freitag, 30. Juni 2017

Schlafstörungen und ihre Ausprägungen

Schlafstörung ist nicht gleich Schlafstörung. Die Symptome können vielfältig sein und Schlafstörungen lassen sich nach Art und Weise, wie sie sich äußern als auch aufgrund ihrer Ursachen unterscheiden.

Sehr grob kann man anhand der Symptome folgende Arten der Schlafstörungen unterscheiden:

1. Insomnien (Einschlaf- und/oder Durchschlafstörungen)

Hierbei liegt das Krankheitsbild darin, dass der Schlaf zu wenig ist oder auch zu wenige erholsam ist. Probleme beim Einschlafen zählen genauso dazu wie auch häufiges Erwachen in der Nacht, Wiedereinschlafschwierigkeiten aber auch zu frühes Erwachen am Morgen. Auch das Gefühl gar nicht richtig geschlafen zu haben zählt zu dieser Art der Schlafstörung.

2. Hypersomnien 

Hierbei handelt es sich um das Symptom, dass es schwer fällt tagsüber wach zu bleiben. Es kommt auch oft zu ungewolltem Einschlafen tagsüber und zu dem Gefühl permanent schläfrig/müde zu sein.

3. Parasomien 

Zu den Parasomien zählen Auffälligkeiten im Schlaf. Dazu gehören unter anderem Alpträume, Schlafwandeln, das Sprechen im Schlaf, Zähneknirschen und ähnliches.

4. Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus

Ein typisches Bild hierfür ist das Problem zu „normalen“ Zeiten nicht schlafen zu können. Betroffene gehen oft sehr früh oder sehr spät ins Bett.

Allgemein gilt:  Menschen, die unter den verschiedensten Arten der Schlafstörungen leiden wird auch die schlafgebende Gedächtnisbildung beeinträchtigt. Gesunder Schlaf begünstigt nachweislich die Gedächtnisbildung. Besonders die Tiefschlafphasen sind für den Effekt verantwortlich und diese werden bei klassischen Schlafstörungen hauptsächlich beeinflusst.

Folgen von regelmäßigen Schlafstörungen

Schlafstörungen erhöhen die Anfälligkeit auf Krankheiten und führen zu Motivationsverlust sowie Einbußen bei der Konzentrationsfähigkeit. Die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Betroffenen sinken, sie sind depressiv verstimmt, erschöpft und gleichzeitig permanent angespannt und gereizt. Auch bei der Entstehung zahlreicher Krankheiten spielt der Schlaf eine wichtige Rolle. Unter anderem können Schlafstörungen als Vorboten für Depressionen aber auch andere neurologische und psychologische Erkrankungen. Wenig Schlaf kann auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und Diabetes erhöhen.

Warum kann Elektrosmog die Ursache für Schafstörungen sein?

Elektromagnetische Strahlung beeinflusst den Tag/Nacht-Zyklus des Menschen. Das kann sogar so weit gehen, dass dieser verschoben wird und somit kann es dazu kommen, dass Melatonin nicht in der richtigen Menge und/oder Qualität produziert wird. Gerade in der Einschlafphase schüttet der Körper das Hormon Melatonin aus, welches im Laufe des Schlafes an Konzentration langsam abnimmt. Auch das Neurohormon Serotonin ist während der Schlafphase wichtig. Komplexe Mechanismen im Körper sorgen für den Spiegel der Hormone im Blut, welcher sich nachweislich durch Elektrosmog verändert.

Diese Tatsache kann sich durch Ein- und Durchschlaf-Störungen  bemerkbar machen bis hin zu neurovegetativen Störungen bei empfindlichen Personen und auch Kindern.

Aber wie kann man die Strahlungen vermeiden und somit einen erholsameren Schlaf finden? Grundsätzlich liegt es in der eigenen Verantwortung des Menschen Strahlungsquellen aus dem Schlafzimmer zu entfernen, bzw. diese zu minieren. Da man aber externen Strahlungen nicht aus dem Weg gehen kann ist eine absolute Strahlungsdichte im Schlafraum kaum mehr möglich. Denn wir haben nicht die Möglichkeit das WLAN des Nachbarn oder auch die am Haus vorbeigehende Stromleitung abzuschalten. Hier heißt es Alternativen finden, die trotz der Strahlenbelastung für einen erholsamen und somit gesunden Schlaf führen.