Studien zum Thema Handystrahlung und ihre Aussagen!

Mittwoch, 26. Juli 2017

Studien zum Thema Handystrahlung und ihre Aussagen!

In den entwickelten Ländern nutzt fast jeder Bewohner täglich sein Mobiltelefon. Dieser technologische Fortschritt, der vor rund 2 Jahrzehnten zu einem Teil unseres Lebens wurde ist nicht mehr weg zu denken. Dennoch ist aber mehr als nur bedenklich, dass diese tägliche Nutzung erfolgt, ohne dass sich die Menschen über die damit verbundenen Risiken bewusst sind. Denn es ist eine Tatsache, dass vor den Strahlungen, die von Mobiltelefonen ausgehen gewarnt wird.

Seit es Handys gibt, untersuchen Wissenschaftler, die gesundheitlichen Auswirken, die die Nutzung dieses technischen Gerätes mit sich bringt. Da Hadys erst seit recht kurzer Zeit unseres täglichen Lebens sind gibt es bisher nur wenige Langzeitstudien, bzw. Studien mit Menschen, die seit ihrer Geburt in Kontakt mit der mobilen Telefonie waren. Das dürfte auch mit ein Grund dafür sein, dass es bisher zu keinen eindeutigen Ergebnissen gekommen ist.

Die letzte große Untersuchung zum Einfluss der Mobiltelefonnutzung auf die menschliche Gesundheit liegt schon einige Jahre zurück. Im Jahr 2000 startete die sogenannte Interphone-Studie in welcher Forscher mehr als 12.000 Menschen zu ihrem Handynutzugsverhalten befragten.  Im Zuge dieser Befragung wurden Daten über einen Zeitraum von 10 Jahren gesammelt. Untersucht wurden in diesem Zusammenhang auch die Entstehung von vier verschiedenen Krebsarten. Im Detail ging es dabei um das Akustikusneuriom (Tumor des Hörnervs), das Gliom (Tumor des Zentralnervensystems, dem Meningeom (Tumor der Hirnhaut) und dem Ohrenspeicheldrüsenkrebs.  Als Ergebnis konnte festgehalten werden, dass bei einer durchschnittlichen Handynutzung kein Zusammenhang zwischen dem Telefonieren und der Entstehung von Krebs besteht. Allerdings konnte eine höhere Wahrscheinlichkeit von Gliomen nahe dem Telefonohr bei intensiver Handynutzung nachgewiesen werden. Die Studie selbst wurde allerdings inzwischen von mehreren Experten bemängelt. Abgesehen davon, dass die Probanden ihre Handynutzung selbst dokumentieren mussten gab es in der Studie keine Vergleichsgruppe an Probanden, die kein Handy über diesen Zeitraum genutzt haben. Darüber hinaus wurden Probanden, die während der laufenden Studie an Krebs verstorben waren, im Ergebnis nicht berücksichtigt. Zusätzlich muss man sich natürlich bewusstmachen, dass sich die Handynutzung in den letzten 5 Jahren sehr stark erhöht hat.

Obwohl nun noch immer der eindeutige Beweis für das erhöhte Krebsrisiko durch Handynutzung fehlt rufen inzwischen schon viele offizielle Stellen zur Vorsicht auf. Tatsche ist es nämlich, dass Langzeitstudien fehlen und die Auswirkung auf Kinder zum Teil noch vollkommen ungeklärt sind.

Übrigens: Aktuell läuft die sogenannte Cosmos-Studie in welcher die Gesundheit von rund 200.000 Mobiltelefonnutzern zwischen 20 und 30 Jahre untersucht wird.